Berlin zum
Strahlen bringen
Aufbrechen und neu werden - mit Mut!
Vieles wandelt sich in unserer Kirche: weniger Mitglieder, weniger Geld, veränderte Formen von Frömmigkeit und Gemeinschaft, neu nötig werdenden Strukturen und Kulturen, unter anderen angestoßen durch die Ergebnisse der ForuM Studie. Gleichzeitig bleibt unser Auftrag: Kirche soll ein Ort sein, der Menschen stärkt, Hoffnung gibt und mitgestaltet, was unsere Gesellschaft bewegt. Damit das gelingen kann, braucht es Mut zur Erneuerung.
Unser Kirchenkreis hat diesen Mut: Bis 2028 werden wir in einem breiten Prozess zukunftsfähige Strukturen erarbeiten, über die unser Kirchenparlament auf der Frühjahrssynode 2028 entscheidet. Dieser Weg ist nicht nur ein organisatorischer, sondern auch ein geistlicher. Wir begreifen ihn als gemeinsamen Prozess: offen, transparent und partizipativ.
Hier auf unserer Website geben wir Euch einen allerersten Einblick davon, was wir planen. Vieles ist noch im Werden. Ihr findet hier in Kürze mehr Informationen.
Schaut immer wieder einmal hier bei uns rein!
Warum Transformation nötig ist
Wir stehen vor tiefgreifenden Herausforderungen:
- Sinkende Mitgliederzahlen: Bis 2045 wird sich die Zahl im Kirchenkreis voraussichtlich fast halbieren.
- Finanzielle Engpässe: Ab 2035 ist ein drastischer Rückgang der Kirchensteuer absehbar.
- Strukturelle Trägheit: Viele Strukturen stammen noch aus dem 19. Jahrhundert – sie passen nicht mehr zu unserer pluralen Gesellschaft.
- Veränderte Frömmigkeits- und Zugehörigkeitsformen: Taufen, Konfirmationen und Gottesdienstbesuche nehmen spürbar ab.
- Missbrauchsprävention: Die ForuM-Studie zeigt, wie wichtig Veränderungen hin zu klaren Verantwortungsstrukturen sind.
Deshalb sagen wir: Weiter so ist keine Option!
Was wir vorhaben
In den kommenden Jahren entwickeln wir neue Strukturen für und im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte. Dabei denken wir mutig:
- Verantwortung soll klar zugeordnet werden.
- Neue Formen von Zugehörigkeit und Beteiligung sollen möglich sein.
- Kirchliche Arbeit soll flexibler, vernetzter und interprofessioneller werden.
- Experimentier- und Laborräume ermöglichen Erprobung vor Umsetzung.
Unser Ziel: Eine Kirche, die geistlich fundiert, gesellschaftlich relevant, gemeinschaftlich getragen und strukturell zukunftsfähig ist.
Wie der Weg aussieht – fünf Phasen bis 2028

Aufbau von Strukturen, Sensibilisierung für den Ist-Zustand

Gespräche und Konferenzen mit Haupt- und Ehrenamtlichen

In Pilotgruppen Strukturvorschläge entwerfen, simulieren, evaluieren

Konkretionen der Vorschläge

Synode entscheidet über das neue Strukturmodell
Wie kann ich mitdenken oder mitmachen?
Nähere Infos findest du bei Nina. Sie unterstützt den Transformationsprozess und freut sich, von dir zu hören!
Was bisher geschah
mit klarem Auftrag zur Transformation
„Auf dem Weg zu einer Evangelischen Kirche Berlin“
aus dem Fond für Transformation, erste Workshops mit Konventen, Aufbau der Kommunikationsstruktur
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